N+1 Gravelbike

19.07.2018

Gravelbikes rocken!

Cube Nuroad

TCube Nuroad

Siegtahl Puhr

09.07.2018

Jedes Jahr im Sommer wird das Siegtal für Autofahrer gesperrt und die Straßen gehört den Radfahrern / Fußgängern / Skatern. Dieses mal war ich mit 2 Freunden auf dem Rennrad am Start.

Track Siegtal Pur

Mit dem Zug fuhren wir von Köln nach Siegen. Im Zug saßen zwar kaum Personen, aber, da nahezug jeder Insaße ein Rad dabei hatte, waren die Eingangsbereiche schnell zugestellt.

Wir haben unsere Räder cleverer abgestellt

In Siegen angekommen fuhren wir zum Start in Netphen (der leider nicht mit dem Zug erreichbar ist.) Von dort, fuhren wir dann zum Ziel in Siegburg.

Die Strecke führte Anfangs über eine gut ausgebaute mehrspurige Landstraße inkl Tunnel. Hier war genug Platz für die vielen tausenden Radler die den Tag nutzen. Ab der Mitte und Ende der Strecke (insgesamt 120km) kommen ein paar Abschnitte auf denen man den Asphalt verlassen und auf einen Schotterweg muss. Mit dem Rennrad macht das nicht so viel Freude. Hier zog ich mir dann auch den ersten und einzigen Platten zu.

Wir sind die 120km in 4:30h zügig durchgefahren. Pausen kann man alle paar km machen. Dort bauen dann Vereine Zelte auf, in denen Getränke, Bratwürste und Kuchen verkauft werden. Leider können dort meistens nur Getränke in Gläsern erworben werden. Wasser für die Trinkflasche ist schon etwas schwieriger zu besorgen. Im Zweifelsfall ist eine Trinkblase angesagt.

Ein klare Empfehlung nicht nur für Sportler sondern auch an alle einmal sehen wollen wie es sich anfühlt auf einer Landstraße ohne Autoverkehr zu radeln. Teile der Strecke zu wandern kann ich wegen der Masse an (teilweise sehr unerfahrenen) Radlern nicht empfehlen.

Mit dem Rennrad an die Nordsee (2/2)

17.05.2018

Am Abend des ersten Tages lag ich mit der Sorge im Bett, morgen so schwere Beine zu haben, das ich die Reise nicht fortführen kann. Glücklicherweise fühlte ich mich aber am nächsten Tag frisch und erholt – vollkommen Beschwerdefrei.

Tag 2

Die ganzen Höhenmeter lagen hinter mir. Für die restlichen 140km hatte ich den ganzen Tag Zeit. So begann ich den Tag mit einer Pause. Ca 500m von meiner Unterkunft in Spelle fand ich einen Bäcker der mir eine Nussecke und einen Kaffe verkaufte.

Nach dem Frühstück ging es daran ein paar Kilometer abzureißen. Die Strecke war flach, der Asphalt glatt und die Temperaturen noch angenehm. Nach 50km kam dann die erste (oder zweite) Pause. Da die Sonne wieder kräftig angezogen hatte, gönnte ich mir eine Eisschokolade in einem Eiscafe.

Mein Weg führte mich hauptsächlich durch kleinere Ortschaften. Im Gegensatz zu gestern musste ich mein Wasser bei jeder der wenigen Gelegenheiten auffüllen. Viele der kleineren Ortschaften besaßen keine Einkaufsmöglichkeiten.

Zwischendurch lockten immer wieder Bänke zu einer kleinen Pause.

Nach 8 Stunden im Sattel erreichte ich dann mein Ziel: Varel. Der zweite Tag verlief deutlich entspannter. Meine Ausrüstung arbeitete perfekt. An meinem Setup würde ich beim nächsten mal nichts ändern.

Mit dem Rennrad an die Nordsee (1/2)

16.05.2018

Die Familie meiner Freundin wohnen direkt am Jadebusen an der Nordsee. Bei den Besuchen habe ich mir jedes mal gesagt: Die Strecke müsste man prima auch mit dem Rad in 2 Tagen schaffen können. Am letzten langen Wochenende über Christi Himmelfahrt bot es sich nun an den Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Das Wetter lockte mit Temperaturen jenseits der 25 Grad und ich hatte ein paar Tage frei bekommen.

Tag 1

Es ging früh am Morgen um kurz vor 8:00 los. Ziel war ein Airbnb bei Rheine, etwa 190km entfernt. Das Rad hatte ich am Abend zuvor schon mit Bikepacking-Taschen ausgerüstet. In den Taschen war ein wenig proviant (Hauptsächlich Riegel und Traubenzucker) und Klamotten für eine Übernachtung.

Mein Plan war es am ersten Tag den größten und schwierigsten Teil der Strecke zu fahren, damit ich am zweiten Tag eine entspannte Anfahrt habe.

Schwierig war es schon aus der Stadt zu kommen. Gefühlte hundert, stets roter Ampeln stellten sich mir in den Weg. Dieser Trend führte sich dann bis Recklinghausen fort. Die Strecke die ich mit Komoot geplant hatte führte mich mitten durch die Ruhrgebietsstädte. Das ständige Anfahren an den Ampeln kostete Kraft und Zeit.

Erst hinter Recklinghausen ging es dann vorwärts. Die letzten 70km legte ich auf einem Radweg auf einer ehmaligen Bahntrasse zurück. Hier ging es zügig bis zur gebuchten Unterkunft vorwärts.

Fazit des ersten Tages: Ein langer anstrengender aber schöner Tag. Das nächste mal ernähre ich mich auch nicht ausschließlich von Riegeln und Pülverchen. Meinem Magen passte das gar nicht.

MegaMarsch Vorbereitung Teil I 50km

09.04.2018

Meine erste Vorbereitungs-Wanderung ist vollbracht. Ich bin von Düren zum Kölner-Dom gelaufen. Aus den errechneten 45km wurden knapp 50. Durch einen Hitzschlag geschwächt waren die letzten 15km wirklich unangenehm.

Das werde ich beim nächsten mal ändern:

Das hat gut funktioniert:

Fazit: So ein 100km Tour (und auch schon 50) schüttelt man nicht so aus dem Fußgelenk. Dafür braucht man Training. Ob ich genügend Trainingsmöglichkeiten bis Septemper habe ist fraglich. Ich hoffe das zumindest mit dem richtigen Training und Equipment die 80km zu erreichen sind.