Fahrrad, Reise

Radreise 2017-01: Köln -> Nijmegen -> Bocholt

Ich bin wieder zurück. Der 5 tägige Trip bei dem meine Freundin und ich Ihre Schwester mit einem Umweg entlang des Rheins besucht habeb ist zuende.

Insgesamt sind wir 337 km geradelt. Unsere durchschnittliche Etappe lag irgendwo bei 70 km. Leider war die Etappenlänge sehr unterschiedlich verteilt. So sind wir am ersten Tag gute 90km weit gekommen, am zweiten Tag mussten wir (wegen schlechter Planung) schon nach gut 55km halt machen.

Auf der Reise habe ich folgendes gelernt:

1. In den Niederlanden radelt es sich vorzüglich

Breite Radwege, Intelligente Verkehrsführung, Rücksichtsvolle Autofahrer und ein sofort verständliches Radnetz. All das gibt es direkt um die Ecke bei unseren Nachbarn. Fahrradfahren macht in den Niederlanden direkt noch mehr spaß. Man fühlt sich automaitsch sicherer und hat den Kopf frei für andere Dinge.

Direkt nach dem überqueren der Grenze (die es gar nicht mehr gibt) begrüßt die Niderlande die Radler mit einer Karte der Region und den nächsten Knotenpunkten. Anhand dieser Tafeln und der Knotenpunkte kann man sich problemlos durch ganze Land mit dem Rad navigieren. Ein GPS ist nicht notwendig.

2. Europa wächst zusammen

Eine sichtbare Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden gab es nicht. Wenn es einen Grenzstein gab, haben wir ihn beide male übersehen. Und auch die „digitale Grenze“ ist seid dem 1. Juni 2017 nun gefallen. Seitdem es nun auch keine Roaming-Gebühren mehr gibt kann man ganz ohne schlechtes Gewissen Google Maps für die Navigation zum Hotel benutzen und dabei eine Spotify-Playlist abspielen lasssen.

3. Karten sind nicht ausgestorben

Ich bin ein großer Freund Gadgets und so hatte ich selbstverständlich ein Garmin GPS sowie mein iPhone mit dabei. Das Garmin GPS ist zwar super darin einen Track auf der Karte darzustellen, aber zur Navigation eines Hotels / Adresse / POI’s ist es eigentlich unbrauchbar. Das iPhone kann das mit Google Maps hervorragend. Für die grobe Navigation reicht es aber sich an den Radwegsschildern zu orientieren.

Das nächste mal werde ich noch eine Übersichtskarte mit den ganzen Städten entland der Route mitführen. So kann muss man nicht immer auf der Route bleiben und kann sich trotzdem anahnd der Stände / Radwege orientieren.

4. Bahn und Rad geht ganz gut

Von Bocholt sind wir mit dem Zug zurück nach Köln gefahren. Zumindest in den Regionalzügen kann man problemlos mit Rad reisen. Je nach dem wo man einsteigt, wird es in den Fahrradabteilen zwar ein wenig eng, aber man findet eigentlich immer einen Stellplatz. Auch ist die Mitnahme der Räder nicht wirklich teuer.

An den Bahnhöfen sieht es dann wieder anders aus. Auf manchen Bahnhöfen gibt es gar keine Aufzüge. Auf manchen gibt es sie, aber sie sind zu eng für EIN! Fahrrad.

Wer da nicht in der Lage ist sein bepacktes Fahrrad 30 Stufen hoch oder herunter zu tragen ist verloren.

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Vorbereitung: Packliste für 4 tägige Radreise

Bei einer viertägigen Radtour bei der man Nachts in einer Pansion nächtigt braucht es nicht viel. Das was ich plane mitzunehmen habe ich mal in dieser Packliste verwewigt.

Menge Kategorie Produkt
1 Kleidung Bikeshorts
1 Kleidung Radhose
4 Kleidung Sportsocken
2 Kleidung Cyclingjersey
2 Kleidung T-Shirt
1 Kleidung Shorts
2 Kleidung Boxershorts
1 Hygiene Duschgel
1 Hygiene Zahnbürste
1 Hygiene Zahnpasta
1 Hygiene Deo
1 Hygiene Sonnencreme
1 Hygiene Rei in der Tube
1 Hygiene Reisehandtuch
1 Technik Powerbank 10.000 mAh
1 Technik Smartphone-Ladekabel + Netzteil
1 Technik Stirnlampe
1 Technik Smartphone
1 Technik Garmin Edge Touring
1 Fahrrad Multirool
2 Fahrrad Ersatzschlauch
2 Fahrrad Reifenheber
1 Fahrrad Kettenöl
1 Fahrrad Flickset
1 Fahrrad SV / Auto Adapter
1 Fahrrad Baudenzug
10 Fahrrad Kabelbinder
2 Taschen Ortlieb Backroller Classic
1 Taschen Ortlieb Ultimate 5

Wenn man ohne Zelt und Übernachtungsequipment unterwges ist, kommt man problemlos mit zwei Packtaschen + Lenkertasche aus und hat genug Stauraum für Wasser und Essen.

Auf einen Kocher werden wir dieses mal auch verzichten. Den Kaffee morgens kann man sich auch bei der Bäckerei holen, wo man sich sein Frühstück kauft.

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Topeak Bikepacking-Taschen

Das Thema Bikepacking fasiziniert mich schon seid einiger Zeit. Die Kombination aus Radfahren und Outdoor / Trekking Erlebnis ist auch die Kombination zweier Leidenschaften die ich mein Eigen nenne.

Glaubt man Gunnar Fehlau braucht es nicht viel um loszulegen. Was man aber braucht ist ein Bike und ein paar Taschen um die Ausrüstung vernünftig ans Rad zu zurren.

Von solchen spezialisierten Radtaschen gibt es mittlerweile einige am Markt. Die meisten kommen von neuen Startups die Ihre Taschen in kleinen Produktionen fertigen – zu entsprechenden Preisen.

Topeak ist neben Ortlieb einer der ersten großen und traditionellen Radtaschen-Hersteller die ihn dieses Segment vorstoßen. Ich habe mich, nicht zuletzt wegen der Preisdifferenz für das Set von Topeak entschieden.

Das Set besteht aus einer Lenkerrolle (Frontloader), einer Rahmentasche (Midloader), einer Oberrohrtasche (Toploader) und einer Satteltasche (Backloader). Rahmentasche, Oberrohrtasche und Satteltasche gibt es in jeweils zwei größen. Ich habe mich immer für die größere der beiden Varianten entschieden.

Bis auf eine kürzere Tour auf der ich die Taschen zum Transport einiger Dinge missbraucht habe, kann ich noch keine vernünftigen Erfahrungswerte vorweisen. Ein Review erfolgt dann im Zusammenhang meiner ersten Tour. Vorweg kann ich aber sagen das ich die Taschen für durchdacht und qualitativ hochwertig erachte.

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Vorbereitung auf die nächste Radreise

Ende Juni ist es wieder soweit: Nachdem ich und meine Freundin letztes Jahr den Rhein „runter“ nach Straßburg geradelt sind, werden wir Ihn dieses Jahr „rauf“ fahren um die Schwester meiner Freundin zu besuchen. Die wohnt derzeit in Bocholt. Da der direkte Weg ein wenig kurz und nicht ganz so interessant wäre, planen wir dem Rhein zu bis über die niederländische Grenze zu folgen. Anschließend wollen wir dann an der niederländischen Grenze (auf niederländische Seite) richtung Osten nach Bocholt radeln.

Komoot rechnet für diese Strecke 309 km aus. Da wir das ganze gemütlich angehen wollen, planen wir für die Strecke 4 Tage (70km / Tag) ein.  Übernachten werden wir nicht im Zelt sondern in Pensionen oder Bett & Bike Hotels.

Da meine Freundin seid letztem Jahr keine längere Strecke mehr gefahren ist, werden wir wohl diese Woche noch eine Tour einplanen. Zudem hat die letzte Inspizierung meines Tourenrads gezeigt das ich dringend neue Mäntel brauche.